EU ordnet internationales Erbrecht neu

Der Rat der Europäischen Union hat am 7. Juni 2012 die europäische Erbrechtsverordnung verabschiedet. Vorausgegangen waren langwierige Verhandlungen zwischen Rat, Parlament und Kommission über die Frage, wie das internationale Erbrecht der einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union besser aufeinander abgestimmt und das Nachlassverfahren in grenzüberschreitenden Angelegenheiten, insbesondere durch Einführung eines europäischen Nachlasszeugnisses, vereinfacht werden könnte. Herausgekommen ist ein Kompromiss, der bisher bestehende Rechtsunsicherheiten beseitigt, aber auch für Betroffene im Einzelfall unliebsame Überraschungen mit sich bringen kann. Mehr...

 

Stundung der Pflichtteilslast

Grundsätzlich kann jeder seinen Erben frei bestimmen. Ihren Pflichtteil bekommen die nächsten Angehörigen jedoch auch dann ausgezahlt, wenn sie enterbt sind. Pflichtteilsberechtigt sind enge Familienangehörige des Erblassers: Die Abkömmlinge, der Ehegatte (bzw. eingetragene Lebenspartner) sowie die Eltern;  letztere aber nur dann, wenn der Erblasser keine Abkömmlinge hat. Mehr...

Das Testamentsregister für Deutschland kommt

Immer mehr Menschen machen von Ihrer Testierfreiheit Gebrauch, da für sie die allgemeine gesetzliche Erbfolge nicht passt. Wer ein Testament errichtet hat, möchte sich aber auch darauf verlassen können, dass sein Testament im Fall seines Todes gefunden wird. Nur so kann der letzte Wille berücksichtigt werden. Zu diesem Zweck betreibt die Bundesnotarkammer seit dem 1. Januar 2012 das Zentrale Testamentsregister für Deutschland. Mehr...